Jam Session
Wissenswertes, Tipps und Ideen rund um Jam Session — und wie du Leute dafür findest.
Wusstest du?
Wenn ein Jam läuft, hört man auf, auf die eigene Stimme zu achten — und plötzlich spielt die Gruppe wie ein einziges Instrument.
Die Solmisation „Do-Re-Mi“ erfand Guido von Arezzo im 11. Jahrhundert — er nahm die Anfangs-Silben eines lateinischen Hymnus auf Johannes den Täufer und machte daraus ein Lern-System, mit dem Mönche ohne Noten singen konnten.
Quelle: WikipediaDie Jam-Session entstand in den späten 1920ern in der Jazz-Szene — Musiker trafen sich nach offiziellen Auftritten in Hinterzimmern, um frei zu spielen, oft bis zum Morgengrauen. Aus der informellen Pause wurde ein eigener Auftritts-Modus.
Quelle: Wikipedia
Aus der Nachbarschaft
Bei einer offenen Jam-Session brauchst du nur dein Instrument. Den Rest macht der Abend.
Tipp
Startet mit einem einfachen Rhythmus. Komplexität kommt von allein.
Üb langsamer, als du dich traust. Das Gehirn lernt Bewegungsabläufe in tempo-unabhängigen Bahnen — wer ein Stück sauber langsam beherrscht, kann es danach beschleunigen. Wer schnell und schludrig übt, festigt das Schludrige.
Hör länger zu, als du spielst. Eine Jam-Session lebt von Antworten, nicht von Solos — wer zwei Takte zuhört, bevor er einsteigt, wird selten weggeschickt.
Inspiration
Musik entsteht nicht im Üben. Sie entsteht im Zusammenspielen.
Probier mal
Ein Song in einer Stunde, zu zweit. Wie gut er wird, ist egal.
Zum Kennenlernen
„Welches Lied beschreibt dein aktuelles Lebensgefühl?“
„Welcher Song hat dich überzeugt, dass du selbst Musik machen willst?“
Nicht jede Zeile hier ist belegt. Wo eine Quelle steht, kannst du nachlesen; der Rest ist zusammengetragenes Wissen.