Urban Sketching
Wissenswertes, Tipps und Ideen rund um Urban Sketching — und wie du Leute dafür findest.
Wusstest du?
Sobald du etwas zeichnest, siehst du es zum ersten Mal richtig — eine Fassade, an der du schon tausendmal vorbeigegangen bist.
Leonardo da Vinci hinterließ rund 13.000 Seiten Skizzen — von Anatomie über Hubschrauber-Entwürfe bis zu Vogel-Schwingen. Sein Notizbuch war sein Gedächtnis, nicht der Kopf — er zeichnete fast täglich, ein Leben lang.
Quelle: WikipediaUrban Sketching wurde 2007 vom Illustrator Gabi Campanario in Seattle als Online-Community gestartet — aus seinen Posts auf einem Foto-Blog wurde eine globale Bewegung mit Gruppen in über sechzig Ländern, jede mit eigenen Treffen vor Ort.
Quelle: Wikipedia
Aus der Nachbarschaft
Zeichengruppen treffen sich oft regelmäßig an einem festen Ort. Man setzt sich einfach dazu.
Tipp
Urban Sketching: Setz dich 20 Minuten an einen Ort und zeichne, was du siehst. Perfektion ist egal.
Halte den Stift weiter hinten als du gewohnt bist. Lockere Linien kommen aus dem Handgelenk, nicht aus den Fingern — wer zu nah am Papier hält, zeichnet zu eng.
Skizziere im Stehen, nicht im Sitzen. Stehend bist du beweglicher, wechselst schneller den Blickwinkel, wirst von niemandem als Hindernis empfunden — und du gibst nach zehn Minuten nicht auf, wenn der Hintern schmerzt.
Zwei Minuten, ein Stift, und keiner von euch darf aufs Papier schauen. Das Ergebnis ist immer lustig und manchmal gut.
Zum Kennenlernen
„Was zeichnest du, wenn niemand zuschaut — und was lässt du verlässlich liegen?“
Nicht jede Zeile hier ist belegt. Wo eine Quelle steht, kannst du nachlesen; der Rest ist zusammengetragenes Wissen.